Weniger Bürokratie, mehr Pflege

Die meisten Bürger haben in ihrem Leben allein bzw. zusammen mit dem Partner für ihren Unterhalt gesorgt. Aber auch im Alter will niemand anderen auf der Tasche liegen – weder den Kindern noch dem Sozialamt.

Die Deutschen werden immer älter. Damit nimmt auch die Anzahl der Menschen zu, die zum Ende ihres Lebens zum Pflegefall werden. Doch gerade für Ältere gibt es dann verstärkt Probleme, wenn sie pflegebedürftig werden und stationär in einem Heim versorgt werden müssen.

Nicht selten fallen hier Kosten in Höhe von 3.500 Euro und mehr an. Insgesamt aber immer mehr, als aus der Pflege- bzw. der Rentenversicherung fließt. Wer hier also nicht seine Lücke aus dem Ersparten schließen kann, dem bleibt letztlich nur die Hilfe durch das Sozialamt. Aber Achtung: Dieses wiederum treibt das Geld dann bei den Kindern ein!

Wer als Angehöriger mit der Pflege überfordert ist, findet wichtige Informationen auf der Internetseite des Gesundheitsministeriums (www.bmg.bund.de). Ein Netzwerk für Angehörige finden Betroffene unter www.wir-pflegen.net. Tipps und Kontakte zum Umgang mit Demenz bietet die Deutsche Alzheimer-Gesellschaft unter www.deutsche-alzheimer.de.

Die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit vermittelt kostenfrei osteuropäische Haushaltshilfen und berät Betroffene. Infos unter www.zav.de.

 

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