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Zahnpasta – nicht nur für frischen Atem verantwortlich

Frau hält mit Zahnpasta bestrichene Zahnbürste vor sich

© velvelvel / iStock / Thinkstock

Zum Zähneputzen gehört die Zahnpasta genauso wie die Zahnbürste. Ohne sie ist keine gründliche Reinigung möglich. In der heutigen Zeit gibt es nicht nur für jeden Geschmack, sondern auch für alle Probleme, die sich rund um die Mundgesundheit auftun können, die passende Zahnpasta. Es sind vor allen Dingen drei markante Inhaltsstoffe, die für eine gute Zahnpasta sprechen.

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Fluorid

Fluorid ist ein Stoff, der in der Natur vorkommt. Und zwar in Form von Natriumfluorid. Der Stoff soll den Zahnschmelz widerstandsfähiger machen und ihn vor Säure schützen. Säure ist unter anderem in Obst enthalten oder in säurehaltigen Lebensmitteln wie sauren Gurken. Daher ist es empfehlenswert, eine Zahnpasta zu nutzen, in der Fluorid enthalten ist.

Allerdings gibt es auch immer mehr kritische Stimmen zum Thema Fluorid. Einige Verbraucher und inzwischen auch Spezialisten sind der Meinung, dass zu viel Fluorid den Zähnen schaden kann. Immerhin gibt es auch Salz mit Fluorid und diverse andere Lebensmittel oder Stoffe wie Schwarztee, in denen das Fluorid enthalten ist.

Um hier nicht die Grenzwerte zu überschreiten, die bezüglich einer Dosierung empfohlen werden, sollte sich der Verbraucher entscheiden, ob er eine Zahnpasta mit Fluorid wählt oder ob er sich das benötigte Fluorid mit Hilfe von Salz oder anderen Produkten zuführt. So kann es nicht zu einer Überdosierung kommen und es entsteht kein Schaden an den Zähnen.

Als Richtwert gelten folgende Werte: Die sicher toxische Dosis liegt bei Erwachsenen bei 32 bis 64 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht. Bei kleinen Kindern sollte nicht mehr als 5 mg Fluorid pro Kilogramm Körpergewicht hinzugefügt werden.

Schäumende Stoffe

Viele Zahnpasten schäumen auf, wenn diese zum Putzen der Zähne benutzt werden. Es wird immer mehr im Mund, sodass wir mitunter auch ausspucken müssen, um nicht zu viel Zahnpasta im Mund zu haben. Der Schaum ist essentiell wichtig, um Essensreste einzufangen und diese aus dem Mund transportieren zu können. Der Schaum schließt diese Essensreste ein und dient somit als Transportmittel. Zudem unterstützen der Schaum bzw. die schäumenden Stoffe die Reinigungswirkung und verkürzen die Reinigungszeit beim Putzen der Zähne. Die Verwendung von schäumender Zahnpasta bedeutet aber nicht automatisch, dass die Putzzeit generell heruntergesetzt werden sollte. Diese soll immer bei 2 bis 3 Minuten pro Putzvorgang liegen.

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Schmirgelnde Stoffe

Abrasive bzw. schmirgelnde die Teilchen, die in der Zahnpasta enthalten sind, sorgen für eine gute Putzwirkung. Denn sie helfen dabei, dass die Zahnbürste die Belege von den Zähnen in Kombination mit der Zahnpasta schneller entfernen kann.

Wird eine Zahnpasta genutzt, die für empfindliche Zähne geeignet ist, dann sind diese schmirgelnden Teilchen in der Zahnpasta reduziert, damit die Zähne nicht unnötig angegriffen werden. Wird hingegen eine Zahnpasta ausgewählt, die beispielsweise als „Raucherzahnpasta“ beworben wird, dann sind die Anteile in der Zahnpasta höher. Denn dann sollen die Beläge von den Zähnen entfernt werden und besonders viele schmirgelnde Teilchen werden dafür benötigt.

So gut diese Zahnpasten auch sind, so wichtig ist, dass sie möglichst nicht täglich zur Anwendung kommen. Die schmirgelnde Wirkung kann nämlich bei einer zu hohen Anwendungsfrequenz den Zahnschmelz schädigen. Zudem können freiliegende Zahnhälse durch die schmirgelnden Teilchen angegriffen werden.

Wird die Zahnpasta zu oft zur Anwendung gebracht, kann es zu sogenannten Putzdefekten vor allen Dingen am Zahnhals kommen. Kommt dann noch hinzu, dass eine falsche Putztechnik genutzt wird, besteht zusätzlich die Gefahr, dass die Zahnschmelzschicht mit der Zeit immer dünner wird. Dann schimmert das dunkle Dentin (Zahnbein) des Zahnes hindurch und der gewünschte Effekt, die Zähne besonders weiß erstrahlen zu lassen, wird genau ins Gegenteil umgekehrt.

Empfehlenswert ist es, Zahnpasten mit schmirgelnden Teilchen nur ein- bis zweimal pro Woche zur Anwendung zu bringen. Dann jedoch für eine gründliche Reinigung, die auch etwas länger dauern kann und die ihren krönenden Abschluss in der Benutzung von Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten findet.

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Medizinische Arzneimittel – Substanzen

Hierbei handelt es sich um Zahnpasten, in denen medizinische Zusätze enthalten sind. Viele von ihnen werden als „medizinische Zahnpasta“ deklariert und enthalten Zusatzstoffe bzw. Substanzen, die vor allen Dingen entzündliche Prozesse am Zahnfleisch eindämmen sollen. Dies funktioniert natürlich nur bei einer regelmäßigen Anwendung, da keine permanente Anhaftung der Zahnpasta an den entzündlichen Stellen gegeben ist.

Zudem wird damit geworben, dass diese medizinischen Zusätze auch Zahnfleischentzündungen vorbeugen können. Einige neue Entwicklungen im Bereich der Zahnpasten beinhalten auch Zusatzstoffe und Zusätze, welche die Entstehung von neuem Zahnbelag bremsen können.

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Geschmacksstoffe

Vor allen Dingen Erwachsene lieben es, wenn ihre Zahnpasta nach Minze oder nach frischem Atem schmeckt. Diese Geschmacksstoffe sollen das Zähneputzen erleichtern und dafür sorgen, dass recht lange geputzt wird.

Kinder hingegen mögen den markanten Minzgeschmack weniger. In vielen Fällen wird dieser als zu scharf eingestuft. Sie stehen eher auf einen Fruchtgeschmack, wie beispielsweise Erdbeere.

Wer seine Zähne nicht mit einem zusätzlichen Geschmack putzen möchte, der findet natürlich auch Zahnpasten, bei denen keine Geschmacksstoffe enthalten sind. Bedient wird daher auch hier wieder jeder Geschmack. Ganz so, wie es der Verbraucher wünscht und wie die eigenen Interessen ausgerichtet sind.

Kräuterzusätze

In einigen Zahnpasten sind Kräuterzusätze enthalten. Dabei handelt es sich um Kräuterextrakte, die unter anderem gereiztes Zahnfleisch beruhigen sollen. Auch Zahnfleischentzündungen sollen durch diese Kräuterextrakte verhindert werden. Ob letztendlich wirklich eine Beruhigung der Zahnfleischentzündungen bzw. des Zahnfleisches gegeben ist, wird mitunter bezweifelt. Fakt ist jedoch, dass solche Kräuterzusätze nicht schaden und daher durchaus auch rege nutzt werden können.

Sie haben einen besonders frischen Geschmack und sind daher sehr angenehm im Mund. Zudem werden sie den Zähnen wie auch dem Zahnfleisch auf keinen Fall schaden, sodass sie schon allein durch diese Tatsache empfehlenswert sind.

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