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Zahnseide und Co – für die besonders gründliche Reinigung der Zwischenräume

Verschiedene Zahnpflege-Hilfen

© studio-fi / iStock / Thinkstock

Neben der klassischen Zahnbürste und der Zahnpasta hält der Handel eine Vielzahl an zusätzlichen Hilfsmitteln für eine gründliche und professionelle Zahnpflege bereit. Zu diesen Hilfsmitteln zählen unter anderem die Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten, Zahnhölzchen, die Munddusche, Zungenschaber sowie Zahnpflegekaugummis. Welche Angebote mit welcher Leistung einhergehen, möchten wir daher etwas genauer betrachten.

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Zahnseide

Bei der Zahnseide handelt es sich um ein Produkt, welches für die Pflege der Zahnzwischenräume zum Einsatz gebracht werden kann. Das Angebot an Zahnseide ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen, da die Nachfrage bei diesem Produkt ist ebenfalls stetig steigt. Diese individuelle und vielseitige Auswahl ermöglicht es den Verbrauchern, die eigenen Bedürfnisse optimal zu bedienen und aus den verschiedenen Optionen auszuwählen.

Folgende Arten und von Zahnseide werden angeboten:

  • Dünne seidige Fäden, die nicht aus Seide stehen, sondern aus einer speziellen Kunstfaser
  • Zusätzlich gewachste und glatte Zahnseide, die mit oder ohne Aroma angeboten wird
  • Seide, die zusätzlich gewachst und geglättet ist und mit Fluoriden versetzt wurde
  • Fluffige und leicht aufgeraute Fäden, welche abwechselnd dünne feste und dicke aufgeraute Bereiche innerhalb eines Fadens haben, die speziell für Zahnbetterkrankungen oder auch für größere Zahnzwischenräume zum Einsatz gebracht werden können

Welche Art von Zahnseide am besten geeignet ist, sollte der Zahnarzt entscheiden und somit beratend agieren. Er kennt das Gebiss des Patienten und kann daher eine entsprechende Empfehlung aussprechen. Ob es dann leichter fällt, einen fertig gespannten Faden zwischen die Zahnzwischenräume zu führen oder ob der Nutzer den Faden zwischen den Fingern spannt und dann die Zahnseide zum Einsatz bringt, muss je nach Fall entschieden werden. Da Zahnseide keinen hohen finanziellen Faktor bei der Anschaffung mit sich bringt, könnten auch verschieden Optionen einfach ausprobiert werden.

Bürsten für die Zahnzwischenräume

Zahnzwischenraumbürsten sind als Hygienehilfsmittel sehr nützlich. Der Aufgabenbereich ähnelt dem der Zahnseide, nämlich die Reinigung der Zahnzwischenräume.

Oftmals wird behauptet, dass die Zahnzwischenraumbürsten sogar noch gründlicher reinigen als die Zahnseide. Denn viele Menschen kommen mit den runden kleinen Bürsten deutlich besser zurecht, da diese weder gespannt, noch umständlich durch die Hilfe einer Halterung in den Mund geführt werden müssen. Die kleinen Miniflaschenreiniger werden einfach von vorne in die Zahnzwischenräume geschoben und hin und her bewegt. Durch ihren Aufbau machen sie die Zahnzwischenräume deutlich sauberer.

Sie werden vor allen Dingen dann empfohlen, wenn der Nutzer sich in einer Parodontose-Behandlung befindet. Denn die winzigen Borsten, die an den Zahnzwischenraumbürsten angesetzt sind, erreichen viel besser die versteckten Zahnbeläge, als dies die Zahnseide tun könnte.

Zahnzwischenraumbürsten gibt es in den unterschiedlichsten Stärken. Je nach Zahn wie auch nach Größe der Zahnzwischenräume kann also individuell entschieden werden, welcher Durchmesser die Bürsten haben sollen. Erhältlich sind sie unter anderem in Drogerien, in Apotheken und in vielen Supermärkten, die einen Drogeriebereich haben. Zudem lassen sich die kleinen Bürsten auch hier im Internet sehr einfach käuflich erwerben.

Bevor Zahnzwischenraumbürsten zum Einsatz kommen, sollte der Zahnarzt konsultiert werden. Dieser schaut, welche Größe benötigt wird und ob die Anwendung der Zahnzwischenraumbürsten empfehlenswert ist. Zudem kann die Prophylaxe Helferin die Handhabung der Zahnzwischenraumbürsten noch einmal genau erläutern und so verhindern, dass eine unsachgemäße Handhabung das Zahnfleisch verletzt.

In vielen Fällen müssen sogar unterschiedliche Stärken von Zahnzwischenraumbürsten zum Einsatz kommen, da nicht jeder Zahn den gleichen Abstand zum nächsten Zahn mit sich bringt und daher auch unterschiedliche Bedürfnisse vorherrschen.

Der Hygiene wegen sollten Zahnzwischenraumbürsten nicht über einen langen Zeitraum genutzt werden. Sie sind zwar keine Wegwerfartikel, sollten aber nach der Nutzung gründlich gereinigt oder aber nach jeder Nutzung einfach ausgetauscht werden.

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Hölzer

Hölzchen erinnern auf den ersten Blick an Zahnstocher, bringen aber bei genauerer Betrachtung einen anderen Aufbau mit sich. So besitzen sie einen dreieckigen Querschnitt und sind an ihrer Spitze abgerundet, sodass sie das Zahnfleisch nicht verletzen können. Zudem werden sie aus splitterarmen Holz gefertigt und können verschiedene Inhaltsstoffe in sich tragen.

Manche Zahnhölzer sind beispielsweise mit Fluorid getränkt. Sie sind vor allen Dingen unterwegs sehr nützlich und können unappetitliche Speisereste aus den Zahnzwischenräumen entfernen. Allerdings reinigen diese Zahlhölzchen nicht die Zähne und sie befreien sie auch nicht vom Belag. Sie sind ausschließlich ein Hilfsmittel und ersetzen somit weder die Zahnbürste, noch die Zahnseide oder die Zahnzwischenraumbürsten.

Entstehende Kosten bei der Zahnbehandlung können
gesenkt werden.

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Munddusche

Viele Verbraucher schwören auf ihre Munddusche und fühlen sich nach deren Anwendung erfrischt im Mund. Eine Munddusche ist aber in der Regel Geschmackssache. Sie ist wunderbar dafür geeignet, um grobe Essensreste zu entfernen. Sie reinigt die Zähne aber nicht von Zahnbelägen und ist daher auch nicht für die Vorbeugung gegen Karies geeignet. Zudem ersetzt eine Munddusche nicht die Zahnbürste.

Ob eine Munddusche sinnvoll ist, hängt vom Zustand der Mundgesundheit ab. Vor der Anschaffung sollte daher der Zahnarzt gefragt werden, ob eine Munddusche zum Einsatz kommen sollte oder nicht. Da die Munddusche aber auf keinen Fall Schaden anrichtet, ist es jedem selbst vorbehalten, ob er sie mit zum Einsatz bringt.

Viele finden es schön, wenn mit Hilfe des Wasserstrahls die groben Essensreste entfernt werden können. Das vermittelt ihnen ein gutes Gefühl und die Gewissheit, dass sie auch nach dem Essen befreit auflachen können, ohne dass die Zähne geputzt wurden. Wer also nach einem guten Gefühl sucht und im besten Falle sogar Spaß an der Nutzung einer Munddusche hat, ist auf jeden Fall gut damit beraten.

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Zungenschaber

Ein weiteres Hilfsmittel ist der Zungenschaber. Er entfernt Beläge von der Zunge. Untersuchungen haben ergeben, dass diese Beläge häufig Grund für anhaltenden Mundgeruch sind. Werden sie entfernt, beugt der Nutzer somit Mundgeruch vor.

Allerdings ist der Einsatz eines Zungenschabers für viele Personen recht unangenehm. Er muss relativ weit in den Rachen bzw. in den Mund eingeführt werden, um auch die hinteren Bereiche der Zunge zu erwischen. Daher entsteht relativ schnell ein Würgereflex, der zwar mit ein wenig Training überwunden werden kann, die Anwendung des Zungenschabers aber erst einmal ein wenig kompliziert macht.

Wer jedoch regelmäßig die Zunge auf diesem Wege von Belag und Bakterien befreien möchte, der wird mit einem Zungenschaber mit Sicherheit viel Freude haben. Zudem ist seine Anwendung schonend und der Zungenschaber entfernt nur die Beläge, die auch wirklich von der Zunge entfernt werden sollten. Eine Verletzung der Zunge ist durch die Anwendung des Zungenschabers somit nicht möglich.

Zahnpflegekaugummi

Kaugummis spielen bei der Zahnpflege eine besondere Rolle. Zahnärzte empfehlen sie gerne nach den Mahlzeiten, wenn die Zähne nicht geputzt werden können und das Kauen von zuckerfreien und somit zahnfreundlichen Kaugummis zumindest eine Teilreinigung der Zähne übernehmen. Allerdings ist das Reinigen der Zähne nur ein kleiner Teil, den die Zahnpflegekaugummis übernehmen. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass durch das Kauen über einen längeren Zeitraum eine größere Menge an Speichel produziert wird. Dieser Speichel spült die groben Beläge von den Zähnen und hilft zusätzlich dabei, die zahnschädigende Säure im Mund zu verdünnen bzw. zu neutralisieren. Die Säure entsteht vor allen Dingen durch zuckerhaltige und saure Nahrungsmittel, die wir eigentlich permanent zu uns nehmen.

Entscheidend ist, dass die Kaugummis zuckerfrei sind. Ansonsten würden sie ihren Effekt nicht entfalten können. Sollten Fragen zu Zahnpflegekaugummis bestehen, dann lohnt es, den Zahnarzt entsprechend zu befragen. Er kann auch eine Empfehlung bezüglich des Einsatzes der Zahnpflegekaugummis aussprechen.

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